Nach jedem erschreckenden Ausbruch jugendlicher Gewalt wird der Ruf nach Verschärfung des Jugendstrafrechts lauter. Nun hat die Union nach zwanzig Jahren es endlich geschafft - gegen den Widerstand von Fachleuten und der Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger - einen Gesetzentwurf durchzudrücken, der für straffällige Jugendliche einen "Warnschussarrest" ermöglicht.
FADI SAAD
DER GROßE BRUDER VON NEUKÖlLN
Fadi Saad ist heute als Quartiersmanager in Moabit-Ost mit einem Vorort-Team tätig. Zu ihren Aufgaben gehört es die Bedarfe im Kiez zu erkennen und gemeinsam mit den Bewohnern und den Akteuren Projekte zu initiieren. Er plädiert für gegenseitige Anerkennung, Respekt, Toleranz und Wertschätzung. Er fordert mehr Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt sowie mehr Engagement der Eltern Betroffener. Fadi Saad hält es des Weiteren für notwendig, mehr Polizisten, Lehrer und Sozialarbeiter migrantischer (vor allem arabischer und türkischer) Herkunft einzustellen. Zugleich kritisiert er den Umgang der Justiz mit jungen Kriminellen.
Der Lions-Club Goslar-Bad Harzburg ehrt jedes Jahr eine junge Persönlichkeit „die sich auf sozialem oder kulturellem Gebiet besonders verdient gemacht hat. Den diesjährigen Löwen stiftete Jörg Dommnich und wurde Fadi Saad für sein besonders Engagement beim Projekt „Gewaltprävention an Schulen der Region Goslar“ am 24.09.2011 in der Rathausdiele und mit einer Festrede vom niedersächsischen Innenminister Uwe Schünemann verliehen.
Auf 42 Plakaten werben Menschen dafür, Zivilcourage zu zeigen. (Plakate) Extra zur Zivilcouragekampagne hat Fotografin Heike Göttert Menschen abgelichtet, die sich zu mehr Zivilcourage bekennen. Darunter sind zum Beispiel Sigmar Gabriel (SPD), Philipp Rösler (FDP) oder Schauspieler Ralf Möller. Aus diesen Plakaten ist eine Ausstellung entstanden.
Dieses Motto entdeckte Fadi Saad auf einem von Jugendlichen gestalteten Plakat, das in der Jugendwerkstatt eines Nachbarschaftsheims in Berlin entstand und einen Jungen zeigt, der ängstlich und traurig den Betrachter anschaut. Bis heute motiviert dieser Satz den dreißigjährigen Deutschen mit palästinensisch-arabischenWurzeln, auch bei der Erziehung seiner beiden Söhne. Er steht zugleich für die Erfahrung, die Fadi Saad vom auffälligen, gewaltbereiten Jugendlichen zum sozial engagierten Quartiersmanager machen konnte: Nach der einschneidenden Erfahrung…….(zum Interview)
DEUTSCHER FÖRDERPREIS KRIMINALPRÄVENTION 2009
INTEGRATION IST AUCH KRIMINALPRÄVENTION
„Die Verantwortlichen verdienen für Ihre vorbildliche Arbeit höchste Anerkennung. Sie leisten einen enormen Beitrag dazu, unser Land noch ein Stück lebenswerter für alle Bürger zu machen“, so Stüllenberg weiter. Der Medienpreis ging dieses Jahr nach Berlin.
Am 30. Oktober 2009 vergab die Stiftung Kriminalprävention unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler zum fünften Mal den Deutschen Förderpreis Kriminalprävention in Münster.... „In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt eindeutig bei Integrationsprojekten, welche erfolgreich Menschen aus dem Abseits zurück in die Gesellschaft holen oder schon im Kindesalter deren Abdriften verhindern“ (Klaus Stüllenberg) weiter lesen ->->
Pioneer Sessions Reihe im Levi’s® Print Workshop
Am Freitag dem 15.07.2011 eröffnet der Berliner Quartiersmanager & Buchautor Fadi Saad die Pioneer Sessions Reihe im Levi’s® Print Workshop mit einem Open Reading aus seinem Buch „Der große Bruder von Neukölln“. Fadi Saad taucht tief in die interkulturelle Welt Berlins ein und zeigt einen Einblick in die Schattenwelt der Jugendgewaltszene, der frei ist von Vorurteilen und Klischees.
Im Rahmen des Launchs der globalen Kreativ-Plattform „Go Forth“ kooperiert Levi’s® mit einer Reihe moderner Berliner Pioniere, die die Stadt inspirieren und den Geist von „Go Forth“ verkörpern. Einer von ihnen ist Fadi Saad. Der in Berlin geborene Pionier hat palästinensische Wurzeln und war als Jugendlicher Mitglied einer Straßen-Gang. Heute arbeitet er als Streetworker und Quartiersmanager in Moabit-Ost und engagiert sich unteranderem für die Schicksale Jugendlicher in den sozialen Brennpunkten Berlins.
Das Levi’s® Print Workshop Team wird zentrale Zitate und ikonische Schlagworte aus Fadis Vortrag typographisch inszenieren und auf T-Shirts, Taschen und Poster drucken.
Die so entstandenen Werke werden ab dem kommenden Mittwoch im Levi’s® Print Workshop ausgestellt und in ausgewählten Stores verkauft. Pressemitteilung/Einladung
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Embed Embed this video on your site"Dieses Buch wird die Integrationsdebatte in Deutschland (Europa) bereichernund
und einen weiteren Schritt voranbringen."(Seyran Ates)
Im Herbst 2008 habe ich ein Buch veröffentlicht, um all meine Erfahrungen und Erlebnisse mit Euch zu teilen. Ich habe schon ein erlebnisreiches Leben gehabt und dies hilft mir heute bei meiner Arbeit mit Jugendlichen. Mein Leben habe ich in diesem Buch auch deshalb aufgeschrieben, weil ich zeigen will, dass es sich lohnt, niemals aufzugeben. Nicht sich selbst - und im Übrigen auch nicht andere! So konnte und wollte ich auf keinen Fall weiterleben! Weiter lesen -> ->
Heimat ist kein Wunschkonzert! Auftritt bei Maybrit Illner ZDF, 14.10.2010
"Der Film ist sehr authentisch und es ist den Filmemachern gelungen eine Situation in Deutschland zu zeigen die vielen nicht bewusst ist. Er zeigt dass wir die hier geboren oder aufgewachsen sind keine Ausländer sind oder sein können, wir sind Deutsche ob wir wollen oder nicht! Das Schicksal welches Hassan und seiner Familie wiederfährt, kenne ich von vielen anderen Jugendlichen mit denen ich arbeite. Aber nicht alle sind so stark und kämpfen wie Hassan." (Fadi Saad)
Das Neukölln der Medien, das bedeutet Unsicherheit, Jugendgangs, Drogenhandel. Doch ist das das wirklich so? Die Familie Akkouch ist eine „typische“ Neuköllner Familie: sie ist jung, kreativ und findet in jeder Krise einen Ausweg. Der älteste Sohn Hassan ist deutscher Meister im Breakdance, die Tochter Lial arbeitet als Promoterin eines Boxstalls, und der Jüngste, der den schönen Namen Maradona trägt, will unbedingt Deutschlands Supertalent werden – und könnte dies auch schaffen. Doch ein Problem scheint unlösbar: Die Akkouchs kommen aus dem Libanon, sind dort vor dem Bürgerkrieg geflüchtet und werden in Deutschland lediglich geduldet. Die Abschiebung kann ganz plötzlich erfolgen.
„Neukölln Unlimited“ zeigt ein Jahr im Leben der Akkouchs. Die Kamera begleitet sie in ihrem Alltag, beim alltäglichen Kampf um behördliche Anerkennung und zeigt ihren unbedingten Willen, in dem Land leben zu können, das sie lieben. „Neukölln Unlimited“ ist ein leidenschaftliches, aufbauendes und ermutigendes Signal aus einer Gegend, die für viele als die deutsche Bronx gilt. „Neukölln Unlimited“ -- ein Film, der Spaß am Leben macht!